Schreibwettbewerb für junge Menschen

Jahr 2021: «Fake News»

Zum sechsten Mal wurde der Schreibwettbewerb für junge Erwachsene ausgetragen. Dieses Jahr war das Thema «Fake News».

Auserkoren wurden zehn junge Frauen und Männer. Die Jury vergab unter ihnen drei erste Plätze: ganz unterschiedliche Geschichten – eine tragische Liebesgeschichte, eine historische Aufarbeitung des Begriffs «Fake News» und ein spannendes Experiment zweier QuantenphysikerInnen. Dabei wurde das Thema als Gerücht bzw. eine Intrige interpretiert.

Im engeren Sinn ging Alexis Arteev Salazar auf das Thema ein. Er legte dar, dass Fake News nicht erst von Donald Trump oder in der US-Politik der jüngsten Jahre erfunden wurden. Falschmeldungen wurden schon von Politikern wie Adolf Hitler verbreitet, um damit politische Ziele leichter erreichen zu können. Auch gegen den Marxismus oder die Diffamierung von Bevölkerungsgruppen wie den Juden, Roma u.a. wurden Fake News eingesetzt.

Christa Leuenberger schilderte in «Als unsere Liebe zeitlos war» sprachlich vorzüglich aus der Sicht einer jungen Frau, was eine Fotografie in den Social Media auslösen kann. Ein Kuss des Geliebten mit einer Rivalin trieb die Erzählerin Alice zur Flucht. Bevor sich aufklärte, dass der Eindruck trog, ereignete sich ein Unfall. Was Alice ihr Leben lang bereuen wird.

Céline Vögeli beschrieb im «Experiment: Fake News» eine Forschergemeinschaft der Physik. Mark versuchte Caroline davon zu überzeugen, dass er ein neues Verfahren für die Verwendung des Casimir-Effektes entdeckt hatte. Mit der Floskel «Alles hat einen wahren Kern» kamen er und seine ungläubige Kollegin auf die Glaubhaftigkeit der Medien zu sprechen und wagten ein Experiment. Das gelang nach einiger Zeit ganz überraschend.
 

Impressionen Preisverleihung 2021 (pdf)

Medienmitteilung Preisverleihung (pdf)

 

Zusätzliche Informationen zum Anlass und Bilder erhalten Sie von Albulena Krasniqi lena.krasniqi(at)stiftung-sags.ch
Allenfalls können auch die preisgekrönten Texte zur Verfügung gestellt werden.

  

Jahr 2020: «In 80 Sätzen um die Welt»

Die Jury – die vielseitige Schriftstellerin Kaja Alves und der Spoken-Word-Artist Roland Jurczok – hatten die Qual der Wahl. Die über 50 Beiträge der Jugendlichen zum Thema «In 80 Sätzen um die Welt» wiesen eine breite Palette auf – und eine erstaunlich hohe Qualität.

Erstmals in den fünf Jahren tat sich die Jury sehr schwer eine Medaillen-Farbe zu bestimmen. Einigung fanden sie nicht: So entschlossen sie sich drei Platin-Trophäen zu verleihen.

Erkoren wurde Marc Federer, der witzig und originell einen Geschichtslehrer beschrieb, der von der Lektion über die Amerikanische Unabhängigkeit durch Zeit und Raum schweifte – ein kleines Meisterwerk. «In 80 Sätzen um die Welt»

«Ohne Worte» von Christa Leuenberger zauberte in einem kargen Dialog eine Stimmung hervor, die mit seiner Eigenwilligkeit überrascht. In sehr kurzen Sätzen und mit einer schlichten Sprache wird eine Therapiestunde aus den Augen des Herrn Jakob beschrieben. Der Klient Jakob glaubt sich nur vom Hund der Therapeutin verstanden. Christa Leuenberger erschliesst uns eine Welt ohne zu reisen. «Ohne Worte»

Henri Weidmann überzeugte die Jury durch seine philosophischen Gedanken auf einer Tramfahrt. Die Gedanken der Hauptfigur hören wir in einem eindrücklichen und selbstkritischen inneren Dialog. «Reflexionen einer Beobachterin oder im Bann der Sonne» schildert eine Reise, die weiter geht.

 

Impressionen Preisverleihung 2020 (pdf)

Rede von Sylvie Matter (pdf)

Medienmitteilung Preisverleihung (pdf)



Jahr 2019: «Gefangen im Netz»


Zum vierten Mal wurde der Schreibwettbewerb für junge Erwachsene ausgetragen. Dieses Jahr war das Thema «Gefangen im Netz».

Mit 54 eingegangenen Texten wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.
An der Preisverleihung vom 10. September 2019 wurden die drei besten Texte von der Jury ausgezeichnet und Ständerat Daniel Jositsch hielt eine Rede zum Thema Schreiben.

1. Platz: Alice Köppel aus Diepoldsau mit dem Beitrag «Die Lakritzinsel»


2. Platz: Jeanine Meier aus Dietikon mit dem Beitrag «Im Netz der Depressionen»


3. Platz: Amin Benlamri aus Winterthur mit dem Beitrag «Gefangen im Drogennetz»

Impressionen Preisverleihung Schreibwettbewerb 2019

 

Jahr 2018 zum Thema «Flucht»

Bereits zum dritten Mal wurde der Schreibwettbewerb für junge Erwachsene ausgetragen. Dieses Jahr war das Thema «Flucht».

Hier finden Sie die Texte (pdf) der 3 Bestplatzierten.
Zudem die Rede der Nationalrätin Min Li Marti am Abend der Preisverleihung.

Leon Schiffmann

Joelle Abou Assaleh

Agrena Schuler

 

Rede von Min Li Marti

Impressionen Preisverleihung Schreibwettbewerb 2018

 

Jahr 2017 zum Thema «Gegen den Strom»

Hier finden Sie die Texte der 3 Bestplatzierten im Schreibwettbewerb 2017 "Gegen den Strom". Zudem die Rede der Nationalrätin Priska Seiler Graf am Anlass der Preisverleihung.

Catia Marcotullio

Daniela Dilsiz

Luca Pisani»
 

Rede_Priska Seiler Graf

 

Jahr 2016 zum Thema «Sprachlos»

Die Sieger des von der Stiftung SAGS für Jugendliche organisierten Schreibwettbewerbs sind erkoren. Zwei junge Frauen und ein junger Mann nahmen nach der Preisverleihung in Zürich am Unesco – Welttag der Alphabetisierung auf dem Podest Platz. Zuoberst stand Isabelle Pfister mit der Kurzgeschichte „26 Jahre ohne“. Sie beschreibt in ihrer Geschichte eindrücklich die Lebenssituation eines Analphabeten, in den die Protagonistin sich verliebt. Die Sprachlosigkeit führt schliesslich dazu, dass zwei sich liebende Menschen sich nicht mehr finden können.

Zur Zweiten ernannte die Jury - die Schriftstellerin Katja Alves und ihr Kollege Jens Steiner - Asanaj Miradja. Die soziale Situation und ihr Umfeld machen in ihrer Geschichte eine junge Frau sprachlos. Die kurze Erzählung in einer nüchternen Sprache berührt zutiefst.

Rang drei für Noah Bommer: Seine Hauptfigur Tomas verliert die Sprache. Das führt zu neuen Problemen, zu Ausländerhass, Erpressung und Unsicherheiten, bis aus der Sprachlosigkeit nur noch Schreien vor Wut möglich ist – und der Autor selbst verstummt.

Auch die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger können in einer breiten Palette – von RapGedichten bis Liebesgeschichten - überzeugen. Wie Elisabeth Derisiotis, die Geschäftsführerin der Stiftung SAGS, unterstrich, berühren viele der eingesandten Werke der Jugendlichen mit dem unterschwelligen autobiografischen Hintergrund. Die Zürcher Kantonsrätin Monika Wicki, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule für Heilpädagogik, betonte in ihren Eröffnungsworten in der von Giovanni Gorla musikalisch untermalten Feier, dass die gesamte Gesellschaft in der Pflicht steht, „sich verständlich und einfach auszudrücken“.

Hier finden Sie die Texte der Gewinnerin des Schreibwettbewerbs, Isabelle Pfister, der Zweitplatzierten, Asanaj Miradije und des Drittplatzierten, Noah Bommer.

Aktuell

Schreibwettbewerb 2021: «Fake News»

Zum sechsten Mal in Folge veranstalteten wir einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene.

Zugelassen wurden die Jahrgänge 1991 - 2007

 

Impressionen Preisverleihung 2021 (pdf)

Medienmitteilung Preisverleihung (pdf)

 

Weitere Infos finden Sie auf der Seite "Schreibwettbewerb"

 

ALFA-Telefon

Das ALFA-Telefon ist unter der Nummer

0800 0800 11 erreichbar.

www.alfatelefon.ch

Spenden

Wir freuen uns über jede Spende zur Unterstützung unserer Stiftung. Infos

Links

Besuchen Sie die SAGS jetzt auf Facebook!

 

Hier finden Sie weitere interessante Websites zum Thema.